Wie viel Umsatz sollte eine Driving Range alleine durch geschlagene Bälle generieren?
- Tobias Kaiser
- 22. Jan. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Die Driving Range ist für viele Golfanlagen ein essenzieller Bestandteil – doch wird ihr finanzielles Potenzial oft unterschätzt. Dabei kann sie bei der richtigen Nutzung eine verlässliche Einnahmequelle darstellen und sogar das wirtschaftliche Herzstück Ihrer Anlage werden.
Die Ausgangssituation: Oft ungenutztes Potenzial
In vielen Golfanlagen wird die Driving Range vor allem als Trainingsfläche wahrgenommen. Dabei bleibt häufig unberücksichtigt, dass sich mit einer gut organisierten und attraktiven Driving Range nicht nur bestehende Mitglieder begeistern lassen, sondern auch neue Zielgruppen angesprochen werden können – von Neugolfern bis hin zu jungen, technikaffinen Spielern.
Doch wie wird aus einer „normalen“ Driving Range eine echte Umsatzmaschine?
Drei Schritte zu mehr Erfolg mit der Driving Range
1. Erlebnisse schaffen:Golf ist mehr als nur Sport – es ist Erlebnis und Emotion. Mit Technologien wie Ball-Tracking-Systemen, interaktiven Spielen und digitalen Trainingsanalysen wird die Driving Range zur Attraktion für alle Alters- und Erfahrungsstufen. Solche Innovationen erhöhen die Verweildauer und motivieren Spieler, häufiger zu kommen.
2. Zielgruppen gezielt ansprechen:Viele Golfanlagen setzen auf klassische Mitglieder, doch das größte Wachstumspotenzial liegt bei Neugolfern und jüngeren Zielgruppen. Attraktive Events, Einsteigerprogramme oder moderne Preismodelle machen die Driving Range zum perfekten Einstieg in den Golfsport.
3. Atmosphäre und Angebot erweitern:Mit einladenden Abschlagsbereichen, gastronomischen Angeboten und einer einladenden Umgebung wird die Driving Range zu einem Treffpunkt – nicht nur für Golfspieler, sondern auch für Familien und Freunde.
Was bedeutet das in Zahlen?
Lassen Sie uns konkret werden: Eine sehr gut frequentierte Driving Range schafft es, im Durchschnitt 10.000 Bälle pro Monat pro Bay zu schlagen. Bei einem durchschnittlichen Ballpreis von 10 Cent (durchscnitllicher Preis in Europa) ergibt sich folgendes Bild:
Pro Bay: 1.000 € Umsatz/Monat
Für 10 Bays: 10.000 € Umsatz/Monat
Das bedeutet, dass eine Driving Range mit 10 Bays allein durch geschlagene Bälle ein jährliches Umsatzpotential von 120.000 € besitzt. Und es gibt Beispiele, die liegen deutlich darüber
Fazit: Ein unterschätzter Umsatztreiber
Die Driving Range hat das Potenzial, mehr zu sein als nur eine Trainingsfläche. Mit den richtigen Strategien können Sie nicht nur die Attraktivität Ihrer Anlage steigern, sondern auch Ihre Einnahmen nachhaltig erhöhen. Sollte der Umsatz ihr Driving Range auf diesem Niveau liegen, herzlichen Glückwunsch! Sollten Sie darunter liegen, ebenfalls herzlichen Glückwunsch. Sie haben gerade neues Potenzial entdeckt!
Wir helfen Ihnen gerne dieses auszuschöpfen!
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